
Romantik / Moderne
Amy Beach
geb. Cheney (verh. Beach)
1867–1944
Solo-Klavier
- Geboren
- 5. September 1867 (Henniker, New Hampshire)
- Gestorben
- 27. Dezember 1944 (New York City)
Pionierin der amerikanischen Doxologie und Sinfonik. Sie hinterließ ein über 300 Werke umfassendes Œuvre und war Mitbegründerin der Association of American Women Composers.
„Als erste US-amerikanische Frau komponierte und publizierte sie eine große Sinfonie – die gefeierte »Gaelic Symphony«.“
Biografie
Amy Beach wächst als musikalisches Wunderkind in New England auf. Bereits als Kind komponiert sie eigene Stücke und gibt 1883 mit nur 16 Jahren ihr gefeiertes Pianistendebüt in der Boston Music Hall, gefolgt von Auftritten mit dem Boston Symphony Orchestra.
Mit ihrer Eheschließung 1885 wird ihre Konzerttätigkeit durch gesellschaftliche Konventionen und den Wunsch ihres Ehemannes stark eingeschränkt. Beach verlegt ihren Schwerpunkt vollkommen auf das Autodidaktik-Studium von Satzlehre und Orchestration. 1892 gelingt ihr mit der Uraufführung ihrer Messe in Es-Dur op. 5 ein fulminanter Durchbruch.
1896 schreibt sie Geschichte: Ihre 'Gaelic Symphony' wird vom Boston Symphony Orchestra uraufgeführt – die erste von einer amerikanischen Frau verfasste Sinfonie. Nach dem Tod ihres Mannes unternimmt sie eine dreijährige Konzertreise durch Europa, um ihre Werke auch dort als Solistin bekannt zu machen.
Als Mitbegründerin und erste Präsidentin der Association of American Women Composers setzte sie sich zeitlebens für die Förderung von Musikerinnen ein. Ihr Katalog von mehr als 300 Werken umfasst spätromantische Orchesterwerke, feinsinnige Kammermusik, Klavierstücke und Lieder.
Schlüsselwerke
- Gaelic Symphony in e-Moll op. 32 (1896)
- Klavierkonzert in cis-Moll op. 45
- Messe in Es-Dur op. 5
- Klaviertrio op. 150
- Hermit Thrush at Eve / Hermit Thrush at Morn op. 92 (für Klavier)
Weiterführend
Werke im Repertoire
Fire-Flies op. 15/4
Solo-Klavier
5′