
Romantik
Anna Weiss
verh. Busoni
1833–1909
Solo-Klavier
- Geboren
- 1833 (Triest)
- Gestorben
- 1909 (Triest)
Österreichisch-italienische Pianistin und Komponistin. Ausgebildet bei Ferdinand Carl Lickl und Luigi Ricci, schuf sie sakrale Vokalwerke, Lieder und Klavierstücke.
„Gefeierte Pianistin und Mutter von Ferruccio Busoni, deren eigene Werke für Chor, Orchester und Klavier das Triester Musikleben prägten.“
Biografie
Anna Weiss wird 1833 in Triest als Tochter eines bayerischen Kornhändlers und einer Italienerin geboren. Sie erhält erstklassigen Klavierunterricht beim ungarischen Pianisten Ferdinand Carl Lickl sowie Kompositionsunterricht beim bekannten Opernkomponisten Luigi Ricci.
Mit 22 Jahren heiratet sie den Klarinettenvirtuosen Ferdinando Busoni. Aus der Ehe geht ihr Sohn Ferruccio Busoni hervor, dessen erste musikalische Schritte sie maßgeblich als Lehrerin prägt und fördert.
Neben ihrer geschätzten Tätigkeit als Solopianistin tritt Anna Weiss auch erfolgreich als Komponistin an die Öffentlichkeit. Bereits 1851 wird ihr 'Sanctus' für Chor und Orchester in Triest zur Aufführung gebracht.
Obwohl ein Großteil ihrer im Druck erschienenen Lieder und Klavierwerke heute leider als verschollen gilt, bleibt sie als vielseitige Künstlerin und zentrale Figur der Triester Musikkultur des 19. Jahrhunderts in Erinnerung.
Schlüsselwerke
- Sanctus für Chor und Orchester (1851 in Triest uraufgeführt)
- Lieder und Romanzen für Gesang und Klavier
- Klavierstücke und Etüden
Weiterführend
Werke im Repertoire
Improvvisata
Solo-Klavier
4′