
Romantik
Cécile Chaminade
1857–1944
Solo-Klavier
- Geboren
- 8. August 1857 (Paris)
- Gestorben
- 13. April 1944 (Monte Carlo)
Französische Pianistin und Komponistin der Spätromantik. Als eine der ersten Frauen erlangte sie durch weltweite Tourneen und über 400 veröffentlichte Werke echten Starstatus.
„Gefeierte Solistin und Komponistin von internationalem Rang – fast all ihre Werke wurden bereits zu ihren Lebzeiten verlegt und weltweit aufgeführt.“
Biografie
Cécile Chaminade wird 1857 in Paris geboren. Schon früh zeigt sich ihr außergewöhnliches Talent am Klavier und beim Komponieren. Trotz der Bedenken ihres Vaters gegenüber einem regulären Studium am Konservatorium erhält sie hochkarätigen Privatunterricht unter anderem bei Benjamin Godard.
Sie etabliert sich rasch als gefeierte Virtuosin und Komponistin. Ausgedehnte Konzertreisen führen sie durch ganz Europa, nach Griechenland, in die Türkei sowie nach Kanada und in die USA, wo sich sogar eigene 'Chaminade-Clubs' zu ihren Ehren gründen.
Fast all ihre rund 400 Werke – darunter elegante Klaviermusik, Lieder, Kammermusik und Orchesterwerke – erschienen bereits zu ihren Lebzeiten im Druck. 1913 wurde sie als erste Komponistin überhaupt in die französische Ehrenlegion (Légion d'Honneur) aufgenommen.
Cécile Chaminade verstirbt 1944 in Monte Carlo. Ihr Schaffen besticht durch raffinierte Harmonik, französische Anmut und meisterhafte Beherrschung der Klaviertechnik.
Schlüsselwerke
- Concertino für Flöte und Orchester op. 107
- Six Études de Concert op. 35 (u. a. Automne)
- Klaviertrio Nr. 1 in g-Moll op. 11
- Callirhoë (Ballettsuite) op. 37
- Sonate in c-Moll op. 21
Werke im Repertoire
Toccata op. 39
Solo-Klavier
7′Pierrette aus op. 30
Solo-Klavier
2′