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Claudia Meinardus

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Delphine von Schauroth, Gemälde eines unbekannten Malers
Delphine von Schauroth, Gemälde eines unbekannten Malers

Romantik · Hörprobe · Auf CD

Delphine von Schauroth

1813–1887

Solo-Klavier

Geboren
13. März 1813 (Magdeburg)
Gestorben
1887 (München)

Deutsche Pianistin und Komponistin der Frühromantik. Von Friedrich Kalkbrenner in Paris ausgebildet, feierte sie europaweit Konzerterfolge und prägte mit ihren poetischen Klavierwerken den frühromantischen Ton.

„Felix Mendelssohn schwärmte für ihr Spiel und widmete ihr sein berühmtes Klavierkonzert in g-Moll op. 25.“

Biografie

Delphine von Schauroth wird 1813 in Magdeburg geboren und erhält schon früh bei Friedrich Kalkbrenner in Paris eine erstklassige Klavierausbildung. Bereits als Neunjährige gibt sie ihr von der Presse gefeiertes Debüt in Frankfurt am Main und konzertiert fortan in europäischen Musikmetropolen wie Paris, London, Berlin und München.

Bei ihrem Aufeinandertreffen 1830 in München zeigt sich Felix Mendelssohn Bartholdy fasziniert von ihrer Ausstrahlung und ihrem hochvirtuosen Spiel. Er widmet ihr sein berühmtes Klavierkonzert Nr. 1 in g-Moll op. 25 sowie sein 'Venezianisches Gondellied' op. 19/2.

Trotz dreier nicht auf Dauer angelegter Ehen und wechselnder Wohnorte bleibt die finanzielle Unabhängigkeit ihr Vorteil. Sie konzertiert bis ins hohe Alter und bringt bevorzugt Werke von Chopin, Moscheles, Kalkbrenner und Mendelssohn zur Aufführung.

Obwohl leider viele ihrer Kompositionen verschollen sind – darunter eine von Robert Schumann in der 'Neuen Zeitschrift für Musik' rühmend besprochene 'Sonate brillante' –, belegen ihre erhaltenen 'Sechs Lieder ohne Worte' eine hochromantische Ausdruckskraft, die jener ihrer männlichen Zeitgenossen in nichts nachsteht.

Schlüsselwerke

  • Sechs Lieder ohne Worte (für Klavier)
  • Sonate brillante in c-Moll (1836 von Robert Schumann gelobt, verschollen)
  • Capriccio in b-Moll
  • Mazurka und Lieder ohne Worte op. 18

Weiterführend

  • Auf CD · Claudia Meinardus
  • Wikipedia Biographie
  • Certosa Verlag (Noten)

Werke im Repertoire

  • 6 Lieder ohne Worte op. 18

    Solo-Klavier

    19′
  • Sonate C-Moll (4-sätzig)

    Solo-Klavier

    30′

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