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Katharina Cibbini-Koželuch, historische Darstellung
Katharina Cibbini-Koželuch, historische Darstellung

Klassik / Frühromantik

Katharina Cibbini-Koželuch

geb. Koželuch (verh. Cibbini)

1785–1858

Solo-Klavier

Geboren
20. Februar 1785 (Wien)
Gestorben
12. August 1858 (Reichsstadt / Zákupy)

Österreichische Pianistin, Komponistin und kaiserliche Hof-Kammerfrau. Tochter des Hofkomponisten Leopold Koželuch und Schülerin von Muzio Clementi, geschätzt im engsten Freundeskreis Beethovens.

„Ihr gebührt unter unseren vorzüglichsten Klavierspielerinnen der erste Rang. – Allgemeine Musikalische Zeitung (1819)“

Biografie

Katharina Cibbini-Koželuch wird 1785 als Tochter des böhmisch-österreichischen Hofkomponisten Leopold Koželuch in Wien geboren. Nach frühem Unterricht bei ihrem Vater wird sie Schülerin von Muzio Clementi und etabliert sich rasch als eine der herausragenden Pianistinnen der Wiener Klassik.

Bei öffentlichen Auftritten wird ihr ausdrucksstarkes und hochkomplexes Spiel gefeiert. Zeitgenössische Musikkritiker stellen ihre Virtuosität auf eine Stufe mit Meistern wie Ignaz Moscheles. Auch Ludwig van Beethoven schätzt ihr Können und zählt zu ihrem engeren Bekanntenkreis.

1809 heiratet sie den Gerichtsadvokaten Anton Cibbini. Als dieser ab 1831 aufgrund seines Geisteszustandes hospitalisiert wird, übernimmt Katharina allein die finanzielle Verantwortung für die Familie und ihre zwei Töchter.

Dank ihrer erstklassigen Reputation wird sie zur kaiserlichen Kammerfrau und Vorleserin am Hof auf Schloss Schönbrunn berufen. Mit dieser gesicherten Stellung zieht sie sich nach und nach aus dem öffentlichen Konzert- und Kompositionsleben zurück.

Schlüsselwerke

  • Six Valses pour le Piano-Forte op. 1
  • Introduction et Variations brillantes op. 2
  • Grandes Variations pour le Piano-Forte op. 3
  • Duo brillant pour deux Pianofortes op. 5
  • Polonaise in Es-Dur op. 4

Weiterführend

  • MUGI Artikel (HFMT Hamburg)
  • Wikipedia Biographie

Werke im Repertoire

  • Six Valses op. 6

    Solo-Klavier

    6′

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