
Spätromantik / Moderne · Hörprobe · Auf CD
Mathilde Kralik von Meyrswalden
1857–1944
Solo-Klavier
- Geboren
- 3. Dezember 1857 (Linz an der Donau)
- Gestorben
- 8. März 1944 (Wien)
Österreichische Komponistin der Spätromantik und Schülerin von Anton Bruckner. Als zentrale Persönlichkeit des Wiener Musiklebens um die Jahrhundertwende hinterließ sie ein Œuvre von über 250 Werken.
„Ihr Klaviertrio in F-Dur erntete 1898 sogar das seltene Lob des gefürchteten Wiener Musikkritikers Eduard Hanslick.“
Passacaglia
3:31
Fugato
1:13
Biografie
Mathilde Kralik von Meyrswalden wird 1857 in Linz geboren. Ihr musikalisches Talent wird früh durch Unterricht bei ihrer Mutter sowie Eduard Hauptmann gefördert. Nach dem Umzug der Familie nach Wien nimmt sie Klavierunterricht bei Julius Epstein und erlernt die Harmonielehre bei keinem Geringeren als Anton Bruckner.
1876 tritt sie in das Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien ein und entwickelt ab 1878 eine rege Kompositionstätigkeit. Sie etabliert sich rasch als feste Größe in den Wiener Salons und im kulturellen Leben der Kaiserstadt.
Ihre Werke erfahren breite Anerkennung: Als 1898 ihr Klaviertrio in F-Dur aufgeführt wird, äußert sich selbst der berüchtigte und sonst extrem strenge Musikkritiker Eduard Hanslick ausgesprochen positiv über ihre Komposition.
Mathilde Kralik hinterlässt ein vielseitiges Schaffen von über 250 Werken, darunter drei Opern, Oratorien, Kantaten, Orchester- und Kammermusik sowie zahlreiche Lieder und Vokalwerke.
Schlüsselwerke
- Klaviertrio in F-Dur (1898)
- Die Schwestern (Oper in einem Akt)
- Der Heilige Leopold (Oratorium)
- Blumenstrauß aus Wien op. 42 (Liederzyklus)
- Nonett für Bläser und Streicher
Werke im Repertoire
Präludium, Passacaglia und Fugato
Solo-Klavier
14′